OFB Bremen - Arbergen

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Die MAUS dankt Herrn Heinz Früchtenicht für die Bereitstellung der Daten.
Fragen, Ergänzungen und Korrekturen bitte direkt an den Autor.

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Dieser Bericht und sämtliche darin enthaltene Informationen dürfen ohne Einverständnis des Autors Heinz Früchtenicht nicht verwendet werden. Erzeugt 05.01.2018 mit Ortsfamilienbuch© von Diedrich Hesmer, basierend auf "bremen_arbergen_2017-12_korig_u.ged"

Bremen - Arbergen

©Ev. Kirche St. Johannis - Arbergen

Der heutige Bremer Ortsteil Arbergen ist der Standort des ehemaligen Kirchspiels Arbergen mit den früher dazu gehörenden ebenfalls bremischen Ortsteilen Hemelingen und Mahndorf sowie den jetzt niedersächsischen und zu Achim gehörenden Orten Uphusen und Bollen.

Viele Indizien sprechen dafür, dass der Ort schon in frühester Zeit besiedelt war und dass das Kirchspiel ehedem wesentlich umfangreicher gewesen sein könnte.

Ich hatte entschieden, die Ortsfamilienbücher getrennt für die einzelnen Orte des Kirchspiels zu erstellen ( für Bollen, Mahndorf und Uphusen existieren sie ja bereits, am Ortsfamilienbuch Hemelingen arbeite ich noch ), und mit diesem Ortsfamilienbuch für Arbergen selbst folgt jetzt das vierte, wobei es wie die anderen genannten als wesentliche Quelle die Arberger Kirchenbücher für die Zeit ab 1663 bis 1877 ( Heiraten ), 1898 ( Geburten ) und 1891 ( Sterbefälle ) hat. Diese Arbeit kann daher nunmehr als abgeschlossen gelten., da es mir möglich war, die fehlenden Heiratsregister nach 1877 bis zum Jahre 1902 durch die entsprechenden Standsamtsregister zu vervollständigen. Sollte jemand mir Berichtigungen oder Ergänzungen mitteilen können, würde ich das sehr begrüßen.

Als Quelle dienten mir außer den Arberger Kirchenbüchern zahlreiche Archivalien aus dem Staatsarchiv Stade, viele Querverweise auf benachbarte Kirchspiele mit Arbeiten anderer Forscher, wie vor allem Ulrich Budler aus Achim, aber auch viele hilfreiche Informationen anderer Maus-Mitglieder.

Naturgemäß gab es viele Verbindungen zwischen den einzelnen Orten des Kirchspiels, weswegen ich immer entsprechende Verweise bei den betreffenden Personen gemacht habe.

Ich habe auch versucht, die erfassten Familien/Personen entsprechenden Höfen zuzuordnen, wobei mir die Arbeiten der leider schon verstorbenen Forscherkollegen Heinrich Martens, Arbergen, Hermann Bruns, Arbergen, und Egon Feldmann, Mahndorf, eine große Hilfe waren, ohne die ich dieses Unterfangen gar nicht hätte realisieren können. Dabei freue ich mich, die Arbeiten dieser Freunde durch zum Teil neue Erkenntnisse bereichern zu können und bedaure, dass sie das nicht mehr erleben konnten.

Diese Vorarbeiten können vielleicht später einmal jemandem nützen, der Höfefolgen für Arbergen erstellen möchte. Bei Personen, die lange vor der Zeit der Kirchenbücher gelebt haben, habe ich oft auch den Stand ( Baumann oder Köther ) angegeben, obwohl das nicht gänzlich als gesichert gelten kann, da ich mich nur nach der Höhe der Abgaben orientiert habe, weil in den betreffenden Archivalien keine Standesbezeichnung angegeben war. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass im Laufe der Jahrhunderte bisweilen aus einem Bauhof eine Köthnerstelle wurde oder umgekehrt. Ganz sicher ist lediglich, dass die Anzahl der Feuerstellen vor dem 30-jährigen Krieg deutlich höher gewesen ist als nachher, und sich erst allmählich dann wieder vergrößerte.

Auf eine Besonderheit möchte ich im Zusammenhang mit diesem Ortsfamilienbuch Arbergen noch hinweisen. Wegen des zentralen Ortes der Kirche selbst sind hier auch zahlreiche Personen/Familien erfasst, die „nur“ in Arbergen, aus welchen Gründen auch immer, geheiratet haben oder dort Kinder taufen ließen, obwohl sie eigentlich gar nicht hier zu Hause waren. Viele Personen mögen aus dem benachbarten „reformierten“ Bremen gestammt haben oder sie befanden sich auf der Durchreise. Es finden sich aber auch sehr viele Soldaten wieder, möglicherweise als Quelle für andere Forscher, die schon lange nach der einen oder anderen Beurkundung gesucht hatten. Oder diese Familien gehörten eigentlich in benachbarte Kirchspiele, wo die Kirche oder der Pastor evtl. zum fraglichen Zeitpunkt nicht verfügbar waren. In jüngerer Zeit häufen sich auch die Beurkundungen unehelich geborener Kinder, ob letztere allerdings auch in Arbergen zur Welt kamen oder dort nur getauft wurden, entzieht sich meiner Kenntnis, insoweit muss der von mir angegebene Geburtsort Arbergen nicht immer richtig sein.

Wie immer, bin ich für Hinweise auf etwaige Fehler wie auch für Ergänzungen jederzeit dankbar.

Bremen, im Dezember 2017
Heinz Früchtenicht