OFB Bremen - Hemelingen

OFB Bremen - Hemelingen

Dieses Ortsfamilienbuch wurde von Heinz Früchtenicht für Die MAUS erstellt.
Fragen, Ergänzungen und Korrekturen bitte direkt an den Autor.

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Dieser Bericht und sämtliche darin enthaltene Informationen dürfen ohne Einverständnis des Autors Heinz Früchtenicht nicht verwendet werden. Erzeugt 05.01.2017 mit Ortsfamilienbuch© von Diedrich Hesmer, basierend auf "bremen_hemelingen_2017_01_04_u.ged"

Bremen - Hemelingen

©Ev.-luth. Kirche Hemelingen

Der heutige Bremer Stadtteil Hemelingen gehörte bis 1890 zum Kirchspiel Arbergen.
Dieses Ortsfamilienbuch  schließt nun die schon existierende Reihe der übrigen zu diesem Kirchspiel gehörenden Orte Arbergen, Mahndorf, Uphusen und Bollen ab, deren Ortsfamilienbücher ich früher schon erstellt hatte.
Vor drei Jahren wurde des 775-jährigen Bestehens des ehemaligen Dorfes Hemelingen gedacht, obwohl anzunehmen ist, dass der Ort schon wesentlich früher besiedelt gewesen ist, gelegen auf der sogenannten Weserdüne zwischen Verden und Bremen. Für die Zeit vor
1800 war Hemelingen von der Bevölkerungszahl her der zweitgrößte Ort des Kirchspiels Arbergen nach Arbergen  selbst, gefolgt danach von Uphusen, Bollen und Mahndorf. Diese Reihenfolge sollte sich dann später allerdings ganz entscheidend ändern. 1939 wurde Hemelingen zusammen mit Arbergen und Mahndorf nach Bremen eingemeindet.
Der Inhalt beschränkt sich momentan auf die Zeit vor 1860 und wird weitergeführt bis etwa 1890, zu welchem Zeitpunkt Hemelingen aus dem Kirchspiel Arbergen ausschied und ein eigenes Kirchspiel wurde. Dabei verweise ich erneut auf die Excel-Dateien im internen Verzeichnis der „Maus“, Gesellschaft für Familienforschung in Bremen e.V., die weitere Daten nach 1860 enthalten.
Als Quelle dienten mir die Arberger Kirchenbücher, die ab 1663, zunächst lückenhaft, vorhanden sind, oder besser gesagt, wieder vorhanden sind, nachdem sie jahrzehntelang infolge der Wirren des 2. Weltkrieges als verschollen galten  Für die Zeit vor Beginn der Kirchenbücher wurden zahlreiche im Niedersächsischen Staatsarchiv Stade lagernde Archivalien herangezogen, bei denen es sich meistens um Steuerlisten, Musterungslisten oder Volkszählungen handelte. Darin sind meistens nur männliche erwachsene Personen als Inhaber von Hofstellen aufgeführt. Deren Geburtsjahr ist dementsprechend oft nur grob zu schätzen gewesen.
Die leider schon verstorbenen Forscher Heinrich Martens, Hermann Bruns und Egon Feldmann hatten mit immensem Fleiß versucht gehabt, diese Quellen auszuwerten und zuzuordnen, auf ihre Arbeiten konnte ich dankenswerter Weise zurückgreifen. Die Arbeit von Friedrich Rauer „Hemelingens Straßen, Ihre Geschichte“ ermöglichte mir zudem,  die Familien bestimmten Höfen zuzuordnen. Für die Zeit vor den Kirchenbüchern hatten die schon erwähnten Forscher Martens  und Bruns ähnliches versucht, was aber nahezu unmöglich erscheint und mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Es soll daher jedem Nutzer selbst überlassen bleiben, sich in diesem Falle seine eigene Ansicht zu bilden.
Auch gilt mein Dank vielen fleißigen Forscherfreunden der „Maus“, die mir geholfen haben, Daten von Personen aus anderen Kirchspielen, die nach Hemelingen gekommen sind, zu ergänzen. Naturgemäß spielt dabei die Arbeit von Ulrich Budler für das angrenzende Kirchspiel Achim eine ganz wesentliche Rolle.

Bremen, im Dezember 2016
Heinz Früchtenicht