OFB Bremen - Mahndorf

OFB Bremen - Mahndorf

Dieses Ortsfamilienbuch wurde von Heinz Früchtenicht für Die MAUS erstellt.
Fragen, Ergänzungen und Korrekturen bitte direkt an den Autor.

Detailliste
Nachnamen
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      Geburts- Taufdat
Sterbe- Bestattungsdat
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Dieser Bericht und sämtliche darin enthaltene Informationen dürfen ohne Einverständnis des Autors Heinz Früchtenicht nicht verwendet werden. Erzeugt 05.01.2017 mit Ortsfamilienbuch© von Diedrich Hesmer, basierend auf "bremen_mahndorf_2017_01_04_u.ged"

Bremen - Mahndorf

Friedhof Mahndorf ©Heinz Früchtenicht

Das frühere Dorf  Mahndorf ist heute ein Stadtteil von Bremen und liegt unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen im Südosten der Stadt.
Heute eigene Kirchengemeinde, gehörte Mahndorf bis weit in das 20. Jahrhundert zum früheren alten Kirchspiel des benachbarten Arbergen, zusammen mit den ebenfalls heute bremischen Stadtteilen Arbergen und Hemelingen sowie den niedersächsischen Orten Uphusen und Bollen, die beide heute zur Stadt Achim gehören.
Mahndorf ist schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt worden, wie Funde im Bremer Focke-Museum belegen, und war bis weit in die Neuzeit landwirtschaftlich geprägt.
Dieses Orts-Familienbuch soll beschränkt bleiben auf alle Familien/Personen, die in Mahndorf gelebt haben bzw. dort aktenkundig geworden sind. Auf Verbindungen zu den anderen Orten des Kirchspiels wird jeweils hingewiesen, sodass der Anschluss im anderen Ortsfamilienbuch leicht gefunden werden kann. Die Ortsfamilienbücher der übrigen Orte des Kirchspiels sind inzwischen auch bis in die Zeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts fertig gestellt, am OFB Hemelingen, das bis etwa 1860 erfasst ist, wird noch gearbeitet.  
Als Quellen dienten mir die Arberger Kirchenbücher, die ab 1663, zuerst leicht lückenhaft, geführt wurden und jahrzehntelang als verschollen galten, weil sie während des 2. Weltkrieges in ein Bergwerk nach Mitteldeutschland ausgelagert waren und im Gegensatz zu anderen Bremer Archivalien anschließend
nicht im Zentralen Staatsarchiv der damaligen DDR in Potsdam wieder aufgetaucht waren. Statt dessen kamen sie Anfang der 90er Jahre überraschend aus Moskau zurück nach Bremen und wurden anschließend durch das Staatsarchiv verfilmt und kopiert. Allerdings sind einige Passagen völlig unleserlich, konnten aber in den meisten Fällen mittels Rückschlüssen aus anderen Beurkundungen von mir rekonstruiert werden.
Erfasst wurden bei den Kirchenbüchern die Taufen ( Geburten bis 1898 ), die Sterbefälle ( Beerdigungen ) bis 1891 und die Heiraten (leider ) nur bis 1877, weil ein Kirchenbuch, nämlich das der Heiraten ab 1877 anscheinend bei der Rückführung aus Russland nicht mitgekommen ist. Dadurch wurde der Übergang in die „Neuzeit“ etwas erschwert. Obwohl bei den Taufen beide Elternteile in diesem Zeitraum genannt wurden, ist deren Zuordnung mangels der Heiratseintragung oftmals schwierig. Forscher, die über Daten aus Mahndorf aus dieser Zeit verfügen, sind daher herzlich eingeladen, mir diese Ergänzungen zwecks Vervollständigung oder Korrektur zur Verfügung zu stellen. In einigen Fällen ist das erfreulicherweise bereits geschehen, den
betreffenden Familien sei an dieser Stelle dafür gedankt.
Außerdem habe ich viele Archivalien aus dem Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade für die Zeit vor dem Beginn der Kirchenbücher auswerten können, die dankenswerter Weise schon in früheren Jahren durch die leider schon verstorbenen Forscherfreunde Hermann Bruns und Heinrich Martens, beide Arbergen, sowie Egon Feldmann, Mahndorf, in immenser Fleißarbeit zusammengetragen worden waren.
Nicht zuletzt konnte ich viele Verbindungen zu angrenzenden Kirchspielen herstellen und einige Daten ergänzen dank der Excel-Dateien von Ulrich Budler für Achim oder der Disketten für die Kirchspiele Oberneuland und Horn, die mir der leider schon verstorbene Werner Kruse noch vor seinem Tode überlassen hat.
Schließlich konnte ich durch die Hilfe anderer Forscherfreunde, hier sei stellvertretender Weise nur Heinz-Hermann von Salzen erwähnt, auch noch die eine oder andere Angabe aus weiteren angrenzenden Kirchspielen  einarbeiten. Ihnen allen sei hier gedankt und gleichzeitig die Bitte ausgesprochen, etwaige Ergänzungen oder Korrekturen mitzuteilen.

Bremen, im Dezember 2016
Heinz Früchtenicht