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Dieses Ortsfamilienbuch Wittlohe von 1715 bis etwa 1930 enthält alle
Daten der Kirchenbücher von Wittlohe von 1715 bis 1875 und die Daten des
Standesamtes Wittlohe (Zweitschriften aus dem Kreisarchiv Verden) von
1875 bis 1930, soweit es aus Datenschutzbestimmungen möglich ist. Der
Standesamtsbereich Wittlohe umfasste die gleichen Orte wie der Bereich
der Kirchengemeinde mit Ausnahme der wenigen Häuser von Klein Häuslingen,
die zum Standesamt der politischen Gemeinde Häuslingen gehören und
deshalb zum Teil nicht mit berücksichtigt werden konnten.
Daneben sind die fast fehlerfrei aufgestellten Bauernreihen im Alten Amt
Verden, die Otto Voigt in den Verdener Heimatkalendern veröffentlicht
hat und die als Buch „Bauernreihen in den Dörfern der Kirchspiele des
alten Amtes Verden“ 1993 vom Klaus Wolters Verlag in Hamburg herausgegeben
wurden, Grundlagen für dieses Orts-Familienbuch und eine große Hilfe.
Dem verstorbenen Otto Voigt sind die Genealogen im Verdener Bereich auch
wegen dieser erstaunlichen sorgfältigen Arbeit zu großem Dank verpflichtet.
(Zu finden auch auf der Seite der
Verdener Mäuse). Die Inschriften von noch vorhandenen alten Grabsteinen sind
mit benutzt worden.
Seit der Einführung der Reformation im Jahre 1567 waren ortsansässige
Pfarrer für die Kirchengemeinde Wittlohe bestellt. Ursprünglich gehörten
nur die Orte Wittlohe, Stemmen Grafel, Otersen und Klein-Häuslingen zur
Kirchengemeinde Wittlohe. 1825 wurden die vier Anbauern von „Hinter den
Brüchen“ (einem Ortsteil von Neddenaverbergen), 1846 der Ortsteil Lehringen
(ohne Lehringen Nr.3) am 1.1.1859 das Dorf Neddenaverbergen und Lehringen
Nr.3 von der St. Andreas in Verden nach Wittlohe umgepfarrt. Im Jahre
1973 wurden in Folge einer kirchlichen Strukturreform die Dörfer Luttum,
Hohenaverbergen und Armsen zur Kirchengemeinde Wittlohe zugelegt. Bis
dahin gehörten diese Dörfer zur Gemeinde von St. Andreas in Verden.
Der Bereich der Kirchengemeinde Wittlohe gehört heute zur politischen
Gemeinde Kirchlinteln (mit Ausnahme von Klein Häuslingen, das zur
Gemeinde Häuslingen in der Samtgemeinde Rethem gehört).
Bei dem Dorfbrand in Wittlohe im Jahre 1742 verbrannten auch die
Kirchenbücher. Seit 1743 werden die neuen Kirchenbücher fast lückenlos
geführt (Taufen auch schon 1742). Im Staatsarchiv in Stade befinden sich
Kirchennebenbücher (Zweitschrift) von 1715 bis 1726.
Es werden sich sicher Fehler finden. Über Verbesserungsvorschläge würde
ich mich freuen.
Neddenaverbergen 10.Dezember 2011
Dr. Klaus Tietje
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